Maike Bosselmann


Ich bin in einer Kleinstadt im Herzen der Lüneburger Heide aufgewachsen, umgeben von grünen Wäldern, Heide und Moor, Schafen, Kühen und Pferden. Die ersten zehn Jahre meines Lebens verbrachte ich die meiste Zeit in ebenerdiger Perspektive mit meinem vierbeinigen "Bruder" Wotan, einem Boxer-Rüden und mit Fellow, dem schwarzen Langhaar Dackel meiner Großeltern. Der plötzliche Tod meiner zweiten Hündin Jule aufgrund einer Vergiftung war ein riesiger Schock für mich und meine Familie. Unsere dritte Hündin Jette, eine Dackel-Pudel Promenadenmischung, war wahrscheinlich der schlecht erzogenste Hund aller Zeiten. Ich bin sicher, dass wir mit ihr alles falsch gemacht haben was man so alles falsch machen kann am Hund, von der Erziehung bis zur Haarpflege, dennoch war sie bis ins hohe Alter von 15 Jahren eine glückliche, geliebte und lustige Hündin.


Ich habe Jura in Hamburg und Berlin studiert, Kunst und Medienmanagement in Berlin und einen Master gemacht in European Studies an der University of Bath, Science-Po Paris und der Universidad Carlos III Madrid.


Nachdem ich viel um die Welt gereist bin, in Länder wie die  USA, Kanada, Neuseeland, Australien, China, Südkorea, Thailand, Myanmar, Israel, Türkei, Kolumbien und in etlichen europäische Länder, ließ ich mich 2003 in Spanien nieder.


Meine ersten Erfahrungen habe ich mit der Energie- und Körperarbeit im Jahr 2005 mit dem Praktizieren von Tai Chi und der Vipassana Meditation gemacht. 2010 wurde ich Shiatsu-Praktikerin, gefolgt von einem Studium der Akupunktur und der Traditionellen Chinesischen Medizin im Jahr 2014.


Nachdem ich mein Leben 7 Jahre lang mit den beiden Katzen Margarita und Gaspar geteilt hatte, kam im Sommer 2014 eine verlassene und misshandelte 4-jährige Dackelmix-Hündin namens Lula in mein Leben, um dieses für immer zu verändern. Nachdem ich mich von den konventionellen Methoden allein gelassen gefühlt hatte, fand ich Lösungen in den alternativen Heilmethoden, um ihr Wohlbefinden nach und nach zu verbessern, angefangen von Tierkommunikation, Bachblüten-Therapie, Aromatherapie, Zoopharmakognosis bis hin zu Klangheilung. Allerdings die besten und effektivsten Fortschritte erzielte ich mit der Anwendung von Shiatsu. Von diesem Zeitpunkt an habe ich dann als ehrenamtliche Shiatsu-Therapeutin weitere Erfahrung an Hunden in spanischen Tierheimen gesammelt, wo vor allem Tiere mit durch traumatisch bedingte Verhaltensstörungen und Anpassungsproblemen nach Adoptionen litten.


Daraufhin habe ich eine weitere Ausbildung in Craneo-Sacral-Therapie für Tiere an der ganzheitlichen Tierklinik El Nahual in Madrid gemacht, wo ich auch seit 2016 auch als freischaffende Therapeutin tätig bin.


Nachdem ich fast 10 Jahre in einer Agentur für digitale Kommunikation und Marketing gearbeitet hatte, bekam ich einen 'Burn Out', was meinem Leben eine Wendung gab und ich mich entschied, meiner Lebensaufgabe nachzugehen, Tier und Mensch zu einem besseren Wohlbefinden zu verhelfen.


Zendero Animal wurde 2016 gegründet und ich habe im Jahr 2017 begonnen, den Ausbildungskurs 'Shiatsu für Tiere' in Spanien zu unterrichten. Seitdem sind mehr als 50 Tiershiatsu-Therapeuten an der Internationalen Akademie für Tiershiatsu ausgebildet geworden. 


Meine Mission ist es, Tierhaltern die Bedürfnisse ihres tierischen Freundes verständlich zu machen und ihnen dabei zu helfen, „hausgemachte“ Probleme selbst lösen zu können, die sonst zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen können.

Lula


Ich bin Lula, eine südandalusische Dackelmixhündin. Mein genaues Geburtsjahr ist unbekannt, wird aber auf fast 11 Jahre geschätzt, was allerdings total übertrieben ist, findet ihr nicht?


Meine ersten vier Lebensjahre waren jedenfalls nicht so glücklich, anfangs war ich klein und süss, aber irgendwann zeigte sich mein wahrer Charakter und das mochte man offensichtlich nicht. Ich musste angeleint in einer Küche leben und wusste gar nicht, was ein Hund oder gar ein anderes Tier war. Das machte mich sehr territorial und agressiv, wenn mir jemand zu nahe kam (dabei wollte ich doch nur wie jeder guter Dackel seinen Platz verteidigen).


Als ich nun also bei Maike ankam, musste ich mich erst einmal an das Stadtleben gewöhnen und lernen, mit anderen Hunden normal umzugehen. Ich hatte immer wieder viel Angst und verteidigte mich entsprechend. Auf der Hundeschule nannte man mich 'Piranha' und ich war erst einmal eine schreckliche Schülerin.

Maike war etwas verzweifelt und fing an, viele Kurse zu belegen, um mir zu helfen. Sie gab mir komische Flüssigkeiten, die mich beruhigten (Bachblüten), fing an, mich immer besser zu verstehen (Etologie und Tierkommunikation), lies mich an Sachen schnüffeln (Aromatherapie), die gut rochen und auch mal lecken, die interessant schmeckten (Zoopharmakognose) grub ihre Hände in meinen Körper und drückte an mir herum (Shiatsu) und dehnte und zog an mir (Craneosacral Therapie) und irgendwie tat mir das sehr gut. Dann fühlte ich mich noch besser, als ich auch endlich mal was Richtiges zu essen bekam (BARF).

Alles in allem hat all das mein Leben so verändert, dass ich vom Problemhund zum Musterhund wurde und auch richtig Spass an der Hundeschule hatte. Da lernte ich mich plötzlich ganz neu kennen und merkte, dass ich sogar Talente habe.


Heute bin ich ein glücklicher und sozialer Hund. Es wird gesagt, dass ich zwar ziemlich viel und laut belle, aber na ja, so bin ich halt und wer ist schon perfekt.